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Über mich

Fotografisches

Seit früher Kindheit träumte ich von der Fotografie, weil mein Vater immer eine Kamera besaß (da war Porst, Canon und Nikon), die er im Urlaub reichlich nutzte. Manchmal durfte ich sie unter Aufsicht benutzen und fand das ganz großartig. Mit elf Jahren bekam ich eine Pocket-Kamera geschenkt und knipste munter drauflos, nur gebremst von den Film-, Entwicklungs- und Blitzmodul-Kosten.

Diese Blitzmodule wurden auf die Kamera gesteckt und hatten vier oder acht einzelne Birnen, die jeweils genau einmal feuern konnten und entweder als Würfel daherkamen, bei dem man nach jedem Blitzvorgang eine frische Birne nach vorne drehen musste – das war doof – oder als senkrecht stehende, flache Leiste, die acht Birnen nach vorne hatte – das war besser. Jedenfalls musste ich alles vom Taschengeld bezahlen, also musste ich mich bremsen.

Die Pocket wurde gefolgt von verschiedenen Kompakten, die teilweise schon einen  Autofokus hatten. Mir gelangen - von heute aus betrachtet - ein paar wirklich gute Bilder.... und viel 'Geknipstes'.

Im Jahr 2005 kaufte ich mir endlich meine erste - analoge – Spiegelreflex-Kamera. Das war eine Canon und ich kaufte mir ein Standard-Zoom und ein Teleobjektiv und hatte sehr viel Spass damit. Aus dieser Zeit gibt es deutlich bessere Bilder.

Ich musste aber erst die Vierzig überschreiten und die erste DSLR kaufen (das war 2008 - eine Nikon D40), um mich wirklich mit Fotografie auseinanderzusetzen. Seitdem arbeite ich systematisch an meinen Fähigkeiten. Ich habe - und da bin ich meinen Kindern unendlich dankbar - meine naive Neugier wiederentdeckt. Derzeit nutze ich u.a. eine Nikon D7000 und Objektive von Nikon und Sigma.

Mein Interesse gilt vor allem dem Entdecken ungewöhnlicher Perspektiven und wenig beachteter Détails in unserer Umgebung und natürlich Portraits - am liebsten bei Feiern und anderen Events. Dank der Kinder konnte ich außerdem beim Fussball entdecken, wie spannend Action-Fotografie ist.

 

Biografisches

Ich wurde 1966 in der Nähe von Hannover geboren und lebte während meiner Jugend in und bei Rinteln im Weserbergland. Nach dem Abitur lernte ich in Hameln den Beruf des Buchhändlers. Danach studierte ich in Münster und Dortmund (seit 1990 lebe ich hier) dies und das und hatte kein Ziel. Ich kam nach diversen Umwegen über Metallteile stanzen, Bühnen auf- und abbauen, Verstärker schleppen und verkabeln, Bier zapfen, den Wirt vertreten,  Bodenproben bohren, in der Warenhaus-Bücherabteilung die Nerven behalten und einen Comicladen führen in die IT. Ich bin Datenbänker geworden - am liebsten rede ich mit Anwendern und gieße das Ergebnis der Untersuchung in ein Datenmodell. Ich spreche 'Anwender' und 'Technik', deshalb kann ich das.

Seit 1990 lebe ich in Dortmund, bin seit 1999 mit meiner Frau Anja verheiratet, die ich ab 1994 bei gemeinsam betreuten Freizeiten für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche kennenlernte. Wir haben seit 2000 und 2002 zwei wunderbare Kinder.

Wir interessieren uns auch für christliche Themen: Anja und ich arbeiten seit 1997 daran mit, über den 'garantiert anderen Gottesdienst' "Talk-to-heaven" Menschen zu erreichen, die ihren Glauben und die Kirche abgeschrieben haben. Wir wollen helfen, dass Menschen denken, bevor sie handeln und dass sie ihr Handeln moralisch hinterfragen - mittlerweile machen auch unsere Kinder gelegentlich mit. Seit 2012 bin ich außerdem Presbyter der evangelischen Lydia-Gemeinde in der Nordstadt.